Sonntag, 6. April 2008

Regen, Nebel: Tütataa! - Lille II





Es gibt' s doch noch, das richtig derbe Schmuddelwetter. Hier in Lille haben wir nun eigentlich schon die ganze Woche Regen und Nebel.
Und irgendwie stehen im Meridian-Reiseführer immer die gleichen Sätze: Zum Beispiel in der Kategorie der Nahrungsmittel: „Nordfrankreich ist kein Gebiet des Weins, hier trinkt man Bier!“ So steht bei der Sparte Wetter: „Nordfrankreich ist kein Gebiet der Sonne, hier regiert der Wind!“ Was immer das auch heissen mag... (Im Sommer soll es durchschnittlich 22° kühl sein.) Folglich verbringe ich meinen Sonntagnachmittag im Hotel. (Ich habe mein Appartement vom fünften Stockwerk/Hinterhofsicht in die elfte Etage/Stadtsicht verlegen dürfen. So ist nun direkt neben meinem Bett ein tolles Panorama inklusive Bernermünsterklon! Achtung jetzt kommt’s: Ich habe sogar ein separates Gästebett. Besucher sind also herzlich willkommen!)

Ich habe in der neuen Bude schon Bademeister gespielt und das frische Badezimmer mit Schaumschlägerei überflutet. „Käpt’n! Kurs auf die Bounty! Klack, klack... (Holzbeingeräusch!) Und entern! Kentern! Meutern! Harrr...“

Wie vorhin schon erwähnt, ist Lille wirklich eine Stadt des Biers. Nebst den kleinen Brauereien liefert Belgien viel Bier nach Lille. Auffällig viele Frauen sitze hier abends in den „dépôts de bière“ und trinken den Gerstensaft aus einer Art Weingläser. Ich habe mir von einem „garçon“ erklären lassen, dass diese Birnenform eine bessere Geschmacksentfaltung forcieren soll. Egal, dumm schauts trotzdem aus... Prost!

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